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105. DOG-Kongress Home
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AbstractSA.19.08 Operative Therapie bei Makulaschichtforamen Engler C., Schaal K. B., Höh A. E., Dithmar S. Universitäts-Augenklinik Heidelberg Ziel: Die Pathogenese des Makulaschichtforamens (MSF) ist noch nicht vollständig geklärt. Die Spontanverläufe sind unterschiedlich und eine Progression zu einem durchgreifenden Defekt kann eintreten. Bisher gibt es keinen Goldstandard für die Behandlung des MSF. Wir evaluierten den funktionellen und anatomischen Effekt von Vitrektomie und Peeling bei Patienten mit MSF. Methode: Bei 10 Patienten mit MSF wurde eine Vitrektomie mit Peeling epiretinaler Membranen bzw. der ILM und anschließender Gas-(n=9) oder Silikonöltamponade (n=1) durchgeführt. 9 Patienten erhielten im gleichen Eingriff eine Phakoemulsifikation mit HKL-Implantation. Untersucht wurden die prä- und postoperativen OCT-Befunde sowie der prä- und postoperative Fern-(ETDRS) und Lesevisus (BKH). Ergebnisse: Das postoperative follow-up betrug mindestens 6 Monate, die mittlere Dauer lag bei 15±11 Monaten. Bei allen Patienten kam es zu einer Visusverbesserung. Der bestkorrigierte Visus (BCVA) stieg im Mittel um 3±2 Linien. Der präoperative mittlere BCVA war 0,35 (0,45logMAR±0,23), der postoperative BCVA 0,64 (0,19logMAR±0,21). 80% Patienten hatten einen postoperativen BCVA³0,5, 60% einen postoperativen BCVA³0,8. Der mittlere Nahvisus lag bei 0,5±0,26 (Spannbreite von 0,2-0.9). Das postoperative OCT zeigte bei 6 Patienten ein geschlossenes Schichtforamen, darunter hatten 3 eine wiederhergestellte foveale Kontur. 4 Patienten zeigten einen persistierenden inneren retinalen Defekt unterschiedlicher Größe mit intakter Photorezeptorschicht. Bei keinem dieser Patienten kam es im follow-up zu einer Progression des Defekts. Schlussfolgerungen: Ein operatives Vorgehen mit Vitrektomie, Peeling und Endotamponade scheint eine nützliche Behandlung bei Patienten mit MSF zu sein. Alle Patienten verbesserten sich hinsichtlich der Sehschärfe, 60% hatten einen postoperativen Visus ³0,8. Ein operatives Vorgehen kann Makulaschichtforamina schließen und die foveale Architektur wiederherstellen, bzw. ein Fortschreiten des zentralen Defekts verhindern.
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