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Abstract

SA.15.05

Stabile Vorderkammer und reduzierter Flüssigkeitsdurchsatz bei der bimanuellen Kataraktchirurgie mit dem neuen OD Sleeve

Wehner W.
Maximilians-Augenklinik Nürnberg

Ziel: Die bimanuelle Kataraktchirurgie muss für den Operateur vergleichbare Rahmenbedingungen in Bezug auf Kammerstabilität und Flüssigkeitsdurchsatz bieten, damit sie eine echte Alternative zur etablierten koaxialen Technik werden kann.
Methode: Ein neuer Sleeve wurde sowohl am Phakohandstück, als auch am Irrigationshandstück eingesetzt. Es wurden 38 Patienten bimanuell und 46 Patienten koaxial operiert und die Durchflussmenge an Irrigationsflüssigkeit während der Phakooperation wurde aufgezeichnet.
Ergebnisse: Der neue OD Sleeve dichtet die Inzisionen von außen ab, erlaubt kleine Schnitte und verbessert die bimanuelle Chirurgie wesentlich. Er ermöglicht bimanuelles Arbeiten, das im Vergleich zur koaxialen Technik keinen höheren Flüssigkeitsverbrauch aufweist. Die Zeit zur Linsenkernentfernung ist bei Verwendung der bimanuellen Technik im Durchschnitt nur 28 Sekunden länger. Der Flüssigkeitsdurchsatz pro Zeiteinheit sinkt; die Turbulenzen im Auge reduzieren sich. Der neue OD Sleeve reduziert die Traumatisierung der Wunden, da die Inzisionen überdimensioniert werden können ohne die Dichtigkeit zu beeinflussen und dadurch die Kammerstabilität während der OP zu vermindern.
Schlussfolgerungen: Der neue OD Sleeve macht die bimanuelle Kataraktchirurgie einfacher, effizienter und wesentlich sicherer.

 
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